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Val d'Orcia Tagesausflug von Florenz

Val d'Orcia Tagesausflug von Florenz

Val d'Orcia: Montepulciano, Pienza and Montalcino with winery

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Wie besuche ich das Val d'Orcia von Florenz aus?

Ein Mietauto oder eine Führungsreise ist unverzichtbar – das Val d'Orcia ist zu weitläufig für sinnvollen öffentlichen Nahverkehr. Fahrzeit von Florenz nach Pienza beträgt etwa 1 Std. 55 Min. über die Autobahn A1. Ganztägige Führungsreisen von Florenz kosten typischerweise 55–90 € pro Person und decken Pienza, Montalcino und Montepulciano ab.

Val d’Orcia: die ikonische toskanische Landschaft

Das Val d’Orcia ist das, was die meisten Menschen vor Augen haben, wenn sie an „Toskana” denken. Sanfte blasse Hügel (die typischen Crete senesi, graue Tonbadlands), einzeln stehende Farmhäuser (Poderi) mit Zypressenalleen, Weinberge in herbstlichen Farben und weiter Himmel. Es wurde seit der Renaissance gemalt – Simone Martini benutzte diese Hügel als Hintergründe in sienesischen Tafelgemälden des 14. Jahrhunderts – und ist seit 2004 UNESCO-Weltkulturerbe für seine „außergewöhnliche natürliche Schönheit” und seinen Einfluss auf die Landschaftsmalerei.

Das Tal erstreckt sich von den Hügeln südlich von Siena bis hinunter nach Radicofani, mit dem Fluss Orcia, der hindurchfließt. Die wichtigsten Städtchen für Besucher sind:

  • Pienza: Die geplante Renaissancestadt, berühmt für Pecorino-Käse
  • Montalcino: Die Brunello-Weinhauptstadt auf einem Hügel mit Blick auf das Tal
  • Montepulciano: Vino Nobile, dramatische Hügelstadt mit herrlichem Ausblick
  • San Quirico d’Orcia: Kleineres Städtchen mit schöner romanischer Kirche und Gärten
  • Bagno Vignoni: Mittelalterliches Kurstädtchen mit zentralem Thermalpool

Ein voller Tag kann zwei oder drei dieser Orte bequem mit einem Auto abdecken, mit Zeit für einen Weingutsbesuch und Mittagessen.

Von Florenz nach Val d’Orcia gelangen

Per Auto (unverzichtbar)

Florenz nach Pienza: etwa 1 Std. 55 Min. auf dem schnellsten Weg (A1 südlich bis Ausfahrt Chiusi-Chianciano Terme, dann SP146 westlich durch das Val d’Orcia Richtung Pienza). Entfernung etwa 120 km.

Florenz nach Montalcino: etwa 2 Std. über A1 südlich bis Ausfahrt Val di Chiana, dann Straßen nördlich nach Montalcino. Oder über die Via Cassia (SS2) – malerischer, 20–30 Minuten länger.

Florenz nach Montepulciano: etwa 1 Std. 45 Min. über A1 bis Ausfahrt Chiusi, dann 20 km nördlich nach Montepulciano.

Wichtige Fahrhinweise:

  • Montepulciano und Montalcino haben ZTL (Verkehrsbeschränkungszonen) an ihren historischen Gipfeln. In den unteren Parkplätzen parken (gut ausgeschildert) und zu Fuß gehen oder Shuttle nehmen.
  • Die SP146 zwischen Montepulciano und Pienza ist die meistfotografierte toskanische Straße – die gerade Allee gesäumt von Zypressen. Langsam fahren.
  • Die Strade bianche (unbefestigte Wege) auf Fotos sind mit einem Standardauto bei trockenen Bedingungen befahrbar.

Per Führungsreise

Mehrere Anbieter bieten ganztägige Val-d’Orcia-Touren von Florenz an, die 2–3 Orte und einen Weingutsbesuch abdecken. Preise 55–95 € pro Person. Dies ist die beste Option für Reisende, die den Wein genießen möchten, ohne sich um das Fahren kümmern zu müssen.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln (sehr begrenzt)

Montepulciano: Regionalzug von SMN nach Chiusi-Chianciano Terme (1 Std. 30 Min.), dann LFI-Bus nach Montepulciano (40 Min., selten). Dies funktioniert für Montepulciano als eigenständiges Ziel.

Montalcino: Kein praktischer öffentlicher Verkehr von Florenz für einen Tagesausflug.

Pienza: Kein praktischer öffentlicher Verkehr von Florenz für einen Tagesausflug.

Die drei wichtigsten Stopps

Pienza

Pienza war ein winziges Dorf namens Corsignano, bis 1462 Papst Pius II. – dort geboren und Enea Silvio Piccolomini genannt – beschloss, es als vorbildliche Renaissancestadt zu gestalten. Er beauftragte Bernardo Rossellino, einen Schüler Albertis, den Zentralplatz neu zu gestalten und eine Kathedrale, den Palazzo Piccolomini und das Rathaus zu bauen.

Das Ergebnis ist bemerkenswert: Piazza Pio II ist einer der vollkommensten kleinen Plätze Italiens, mit der Kathedrale auf einer Seite (deren Fassade ein frühes Beispiel des Renaissance-Humanismus ist), dem Palazzo Piccolomini rechts (mit einer atemberaubenden dreistöckigen Loggien-Gartentetrasse mit Blick auf das Tal) sowie dem Bischofspalast und dem Rathaus, die das Ensemble vervollständigen. Der Maßstab ist intim statt grandios, was es als Ideal erreichbarer erscheinen lässt.

Palazzo Piccolomini: Führungen durch das Innere finden regelmäßig statt (ca. 7 €); der Terrassengarten mit dreifacher Loggia und Blick über das Val d’Orcia ist einer der besten Aussichtspunkte der Region.

Pecorino di Pienza: Der andere Ruhm der Stadt ist Schafsmilchkäse, der auf den umliegenden Farmen produziert und in verschiedenen Reifestufen von frisch (fresco, mild, in weißen Rädern verkauft) bis gereift (stagionato, fest, würzig) angeboten wird. Direkt von den vielen kleinen Käseläden auf der Via del Rossellino und Via del Casello kaufen. Preise 15–25 €/kg.

Kathedrale: Freier Eintritt. Das Innere ist völlig weiß-gotisch – bewusst anders als der farbenfrohe sienesische Gotikstil – weil der Papst festlegte, dass Licht hereinflutet. Fünf Altarbilder sienesischer Meister wurden für die ursprüngliche Einweihung in Auftrag gegeben.

Montalcino

Montalcino sitzt auf einem Hügel bei 564 m, umgeben von einigen der begehrtesten Weinberge der Welt. Brunello di Montalcino DOCG – aus 100 % Sangiovese (lokal Brunello genannt) hergestellt – wird mindestens 5 Jahre vor der Vermarktung gereift (7 für die Riserva) und zählt zu Italiens alterungsfähigsten und teuersten Weinen. Die Landschaft aus silberblättrigen Olivenbäumen und Sangiovese-Reben auf Tonhügeln ist sehr schön.

Die Fortezza (Festung): Die Festung aus dem 14. Jahrhundert am Stadtgipfel beherbergt eine Enoteca, wo man Brunello per Glas kosten kann (8–15 € pro Glas, je nach Produzent und Jahrgang). Die Aussicht von den Festungsmauern über das Val d’Orcia und zum Monte Amiata ist außergewöhnlich.

Enoteca Grotta del Brunello (Via del Soccorso) – einer der besseren Weinläden der Stadt für Stöbern und Probieren. Viele Produzenten haben Schauräume in der Stadt für Einzelhandelsverkauf und Kostproben.

Weingutsbesuche: Die großen Güter rund um Montalcino (Biondi-Santi, Banfi, Castello Romitorio, Casanova di Neri) erfordern Vorausbuchungen. Für einen Tagesausflug mit Montalcino-Stadtbesuch und Weingutsbesuch die Güter mindestens eine Woche im Voraus in der Hochsaison kontaktieren.

Sant’Antimo: 10 km südlich von Montalcino ist die romanische Abbazia di Sant’Antimo eines der schönsten Benediktinerabteien der Toskana, allein in einem Eichenwald gelegen. Gregorianischer Gesang wird von ansässigen Mönchen bei bestimmten Gottesdiensten gesungen. Freier Eintritt. Lohnt den Umweg, wenn Zeit vorhanden.

Montepulciano

Die dramatischste der drei wichtigsten Val-d’Orcia-Städte, Montepulciano sitzt auf einem langen schmalen Bergrücken bei 605 m. Die Anfahrtstraße windet sich am Hang hoch vorbei an einer Reihe von Renaissancepalästen und Kirchen. Der zentrale Piazza Grande ist einer der schönsten Bürgerplätzder Toskana – der Palazzo Comunale (Rathaus), dem Palazzo Vecchio in Florenz nachempfunden, die Kathedrale mit dem Altarbild von Taddeo di Bartolo und die umliegenden Adelspaläste bilden ein einheitliches spätrenaissance-Ensemble.

Die Hauptstraße (Via Gracciano, Via Ricci, Via dell’Opio): Montepulcianos Haupteinkaufsstraße windet sich vom Stadttor hinauf bis zum Piazza Grande. Weinkeller reihen sich entlang der unteren Abschnitte aneinander – viele direkt in den Fels des Hügels gehauen. Die Cantina di Gattavecchi und die Cantina Contucci sind beide zugänglich und heißen Besucher ohne Vorausbuchung willkommen.

Vino Nobile di Montepulciano DOCG: Überwiegend aus Prugnolo Gentile (einem lokalen Sangiovese-Klon) hergestellt, mindestens 2 Jahre gereift (3 für die Riserva). Typischerweise in der Jugend zugänglicher als Brunello – ein feiner Wein zu 15–30 € zum Gutspreis.

Aussichten von der Stadt: Die Panoramaausblicke von Montepulcianos Stadtmauern erfassen das Val d’Orcia im Westen, den Trasimenischen See im Südosten und die Val di Chiana unterhalb.

Kleinere Stopps, die sich lohnen

San Quirico d’Orcia

Ein ruhiges mittelalterliches Städtchen an der SP2 zwischen Pienza und Montalcino. Zwei Highlights: die Stiftskirche mit ihren drei romanischen Portalen und die Horti Leonini – ein formeller Renaissance-Garten, öffentlich zugänglich und kostenlos, mit beschnittenen Buchsbaumhecken und Blick über das Tal.

Bagno Vignoni

Ungleich wie jedes andere toskanische Städtchen: Sein zentraler „Piazza” ist eigentlich ein großer thermischer Pool, der im 15. Jahrhundert von den Medici gebaut wurde. Das Wasser dampft noch (es ist 52 °C). Man kann im historischen Becken nicht schwimmen, aber die Atmosphäre ist außergewöhnlich, besonders im Winternebel. Mehrere Thermalspahotels am Stadtrand nutzen das Wasser und bieten Tagesnutzungszugang an.

Wo man im Val d’Orcia isst

La Buca delle Fate (Pienza, Corso il Rossellino) – klassische pienzer Trattoria mit Pici-Pasta, lokalen Pecorinoge richten und guten Lokalweinen. 25–35 € pro Person.

Osteria dell’Acquacheta (Montepulciano, Via del Teatro 22) – bekannt für seine Bistecca di Chianina und seinen schlichten Kochstil. Lange Gemeinschaftstische, schnörkellose Atmosphäre, hervorragendes Fleisch. Im Voraus reservieren. 25–35 € pro Person.

Ristorante Re di Macchia (Montalcino) – angesehenes lokales Restaurant im Stadtzentrum, traditionelle Küche mit Brunello-abgestimmten Gerichten. 35–50 € pro Person.

Enoteca della Fortezza (Montalcino, Piazza della Fortezza) – in der Festung, gut zum Brunello-Probieren per Glas mit lokalem Käse und Salumi. 15–25 € für ein Probenimittagessen.

Pecorino und Salumi-Picknick: Das beste Preis-Leistungs-Mittagessen im Val d’Orcia besteht darin, Käse, Wurstwaren, lokales Brot und Wein in den Dorfläden zu kaufen und an einem Aussichtspunkt zu essen. Die Panoramabank bei Pienzas Stadtmauern oder die Horti Leonini in San Quirico sind perfekte Orte.

Vorgeschlagene ganztägige Fahrroute

7:30 Uhr: Florenz über Autobahn A1 südwärts verlassen 9:15–9:30 Uhr: In Montepulciano ankommen. Unten parken und hinaufgehen. Piazza Grande, Vino-Nobile-Cantina 11:30 Uhr: SP146 Richtung Pienza fahren (25 Min. auf der berühmten Zypressenstraße) 12:00–14:00 Uhr: Pienza – Piazza Pio II, Kathedrale, Piccolomini-Palastgarten, Pecorino-Einkauf, Mittagessen 14:15 Uhr: Fahrt nach Montalcino über San Quirico d’Orcia (30 Min.) 14:45–17:00 Uhr: Montalcino – Festung-Weinprobe, Stadtspaziergang, optionaler Gutsbesuch 17:30 Uhr: Rückfahrt nach Florenz über A1 nordwärts beginnen 19:15–19:30 Uhr: Florenz ankommen

Diese Route deckt die drei Hauptstopps effizient ab, ohne gehetzt zu wirken. In Montepulciano zuerst anzukommen bedeutet, vor dem Hauptmittagsansturm dort zu sein.

Praktische Informationen für Val-d’Orcia-Besucher

Jahreszeit: Im Frühling (April–Mai) gibt es die grünsten Hügel und die meisten Blumen. Die Weinernte (September–Oktober) ist atmosphärisch und alle Weingüter sind aktiv. Der Sommer ist heiß und trocken, aber schön. Der Winter ist ruhig; manche Weingüter und Restaurants reduzieren ihre Öffnungszeiten, aber es ist sehr wenig besucht.

ZTL-Parken:

  • Montepulciano: Am unteren Parcheggio del Sasso parken und Rolltreppe oder zu Fuß hinaufgehen. Kostenloser Parkplatz 500 m unterhalb der Mauern.
  • Montalcino: Parkplätze direkt außerhalb der Festung. Kurzer Weg zu allem.
  • Pienza: Kleine, aber ausreichende Parkplätze außerhalb der Haupttore.

Karte und Bargeld: Die meisten Restaurants akzeptieren Karten. Kleine Delikatessen und Weinläden variieren. 30–50 € Bargeld für Einkäufe bereithalten.

Straßenqualität: Hauptverkehrsstraßen sind in Ordnung; Strade bianche (unbefestigte Gutswege) sind holprig, aber für jeden Standardwagen bei trockenem Wetter befahrbar. Nach starkem Regen vermeiden.

Fotografie: Die Zypressenallee auf der SP146 zwischen Montepulciano und Pienza ist die ikonische Aufnahme. Bestes Licht: früh morgens oder später nachmittags. Der berühmte einzelne Kiefernhügel bei Bagno Vignoni liegt an einem kleinen Seitenweg – die Einheimischen kennen ihn als Aussichtspunkt der Capella della Madonna di Vitaleta.

Häufig gestellte Fragen zum Val-d’Orcia-Tagesausflug

Kann ich das Val d’Orcia und Siena am selben Tag besuchen?

Möglich, aber ehrgeizig – Siena liegt 45 km nördlich von Montalcino. Bei sehr frühem Aufbruch könnte man Montepulciano, Pienza und Sienas Campo und Dom bis zum frühen Nachmittag abdecken. Montalcino müsste für einen anderen Trip aufgespart werden. Besser ist es, das Val d’Orcia als eigenständigen ganzen Tag zu planen und Siena als separaten Halbtagsbusausflug.

Ist Brunello di Montalcino erschwinglich zu kaufen?

Zu Gutskassenpreisen beginnt ordentlicher Brunello bei etwa 25–35 € pro Flasche (Einsteigerproduzenten, junge Jahrgänge). Renommierte Produzenten (Biondi-Santi, Gaja, Giacomo Conterno’s Brunello) berechnen 80–200 €+ für Premiumflaschen. Rosso di Montalcino – aus denselben Sangiovese-Trauben hergestellt, 1 Jahr statt 5 gereift – ist die ausgezeichnete Alltagstrink-Alternative zu 12–20 € pro Flasche.

Gibt es Thermalbäder in der Nähe des Val d’Orcia, die ich für den Tag besuchen kann?

Ja – Terme di Saturnia (60 km südwestlich von Pienza) hat natürliche thermale Wasserfälle, die 24 Stunden kostenlos zugänglich sind, und ein gehobenes Hotelspa vor Ort. Bagno Vignonis Spahotels bieten Tagespakete für 30–60 € an. Beide lassen sich gut in einen Reiseplan integrieren, wenn man die Landschaft mit einem Thermalbad verbinden möchte.

Was ist der beste einzelne Aussichtspunkt im Val d’Orcia für Fotos?

Die Kurve der SP146-Zypressenallee zwischen San Quirico d’Orcia und Pienza (bei Podere Belvedere) ist der bekannteste Aussichtspunkt – sichtbar auf jeder Val-d’Orcia-Postkarte. Die Straße biegt sich zwischen den ersten Zypressenreihen und die klassische Komposition erscheint. Bei Morgendämmerung oder Dämmerung für das beste Licht ankommen.

Häufig gestellte Fragen zu Val d'Orcia Tagesausflug von Florenz

  • Wofür ist das Val d'Orcia bekannt?
    Das UNESCO-gelistete Val d'Orcia ist die toskanische Hügellandschaft mit Zypressen, Weizenfeldern und blassen Tonhügeln (Crete senesi), die die meisten Menschen vor Augen haben, wenn sie an die Toskana denken. Wichtige Städtchen sind Pienza (ideale Renaissancestadt), Montalcino (Brunello-Wein) und Montepulciano (Vino Nobile und dramatische Hügelstadtlage).
  • Kann ich das Val d'Orcia ohne Auto besuchen?
    Schwierig. Züge erreichen Chiusi (dann Busse nach Montepulciano, 45 Min.) und Buonconvento (dann seltene Busse Richtung Montalcino). Pienza hat keine praktische öffentliche Verkehrsverbindung von Florenz. Für einen sinnvollen Tagesausflug mit mehreren Val-d'Orcia-Stopps ist ein Auto oder eine Führungsreise erforderlich.
  • Welcher Wein kommt aus dem Val d'Orcia?
    Zwei große toskanische Weine: Brunello di Montalcino DOCG (einer von Italiens renommiertesten Rotweinen, 100 % Sangiovese, mindestens 5 Jahre gereift) aus der Umgebung von Montalcino und Vino Nobile di Montepulciano DOCG (eine Cuvée mit Prugnolo Gentile, einem lokalen Sangiovese-Klon) von den Hängen Montepulcianos.
  • Wie lange dauert die Fahrt von Florenz nach Pienza?
    Etwa 1 Std. 50–2 Std. über die Autobahn A1 südlich bis Ausfahrt Chiusi, dann SP146 westlich durch Richtung Montepulciano nach Pienza. Oder über die SS2 Via Cassia nach San Quirico d'Orcia, dann östlich nach Pienza – langsamer, aber malerischer (2 Std. 15–2 Std. 30 Min.).
  • Ist das Val d'Orcia im Frühling oder Herbst besser?
    Beide sind ausgezeichnet. Im Frühling (April–Mai) gibt es die berühmten grünen Weizenfelder und Mohnblumen. Im Herbst (September–Oktober) herrscht Erntezeit – Trauben werden geerntet, neues Olivenöl, und die Landschaft färbt sich goldgelb. Der Sommer ist schön, aber heiß und trocken; die Hügel werden von Juli an beige statt grün.
  • Wofür ist Pienza am bekanntesten?
    Pienza ist eine perfekte Renaissance-Stadtplanung, die von Papst Pius II. in den 1460er Jahren erbaut wurde – das erste Stadtplanungsprojekt der Renaissance. Der zentrale Piazza Pio II mit Kathedrale, Palazzo Piccolomini und Rathaus ist UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt gilt auch als Hauptstadt des berühmten Pecorino di Pienza (Schafsmilchkäse).

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